Thema bei VALUE: Mikrotypografie im Internet

VALUE-Magazin
Ich halte gerade ein druckfrisches VALUE-Magazin in Händen. Auf Seite 62 findet sich ein Artikel über „Mikrotypografie im Internet“.

So beschwert sich auch Herr Reichard in seinem Artikel über die typografisch falschen An‑ und Abführungen in Form von Zollzeichen. Ob er meinen Blog liest? Wohl eher nicht! Trotzdem zeigt es, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.

Seine abschließenden Worte möchte ich hier kurz zitieren:

Typografische Qualität
Von manch einem Webdesigner hört man über diesen ganzen mikrotypografischen Feinheiten des Öfteren, dass ihre korrekte Einhaltung zu viel Zeit in Anspruch nehme und man sich eben dies erspare. Aber jedes Programm, mit dem man Websites generiert, bietet eine Suchen‑ und Ersetzen-Funktion, mit deren Hilfe man auch komplexe Texte und oft sogar mehrere Dokumente schnell und bequem bearbeiten kann. Selbst die meisten Content-Management‑ oder Blogsysteme können die HTML-Tags auslesen und interpretieren, wenn sie korrekt eingegeben werden.
Diese Sorgfalt auch bei den typografischen Feinheiten ist das i-Tüpfelchen auf einer qualitativ hochwertigen Website.

Wie wahr, wie wahr!

Leider nimmt er mir manch ein Thema schon vorweg. Trotzdem dürfen sich meine Leser auf weitere Folgen der Serie „Typografische Verbrechen“ freuen, es liest ja nicht jeder VALUE.

Die kommenden Themen:

  • „Apostrophe – eine Katastrophe!“
  • „Der Bindestrich ist dem Divis sein Tod“
  • „Drei Punkte sagen mehr als tausend Worte“

Veröffentlicht von

Daniel Sprenger

Daniel Sprenger ist Blogbetreiber, Autor und Mediengestalter aus Leidenschaft. Zwischen Print- und Webdesign, versucht er sich in der Freizeit an der Fotografie.

3 Gedanken zu „Thema bei VALUE: Mikrotypografie im Internet“

  1. Hallo, Danke für den Hinweis, ich werde in Zukunft die Anführungszeichen nicht mehr durch Zollzeichen darstellen lassen. Als große Freundin der Bücher des Herrn Sick noch ein Hinweis zum o.g. Zitat: Das Wort „nehme“ ist im Konjunktiv verwendet, muss daher mit „ä“ und nicht mit „e“ geschrieben werden. Zudem, zumindest wenn der Satz nicht aus dem Zusammenhang gerissen wurde, müsste statt „diesen“ „diese“ verwendet werden.

    Beste Grüße, ich werde mich nun wieder dem Erbsenzählen widmen

    kh4all

Kommentare sind geschlossen.