Tagarchiv für "Featured"

Designbuchprojekt „zeixs“ sucht neue Arbeiten

Design

Designbuchprojekt „zeixs“ sucht neue Arbeiten

1 Kommentar 06 September 2010

Designer sind auch diesmal wieder herzlich eingeladen, sich mit Arbeiten aus den Bereichen Grafikdesign, Musikcover, Webdesign, Corporate Design und Tattoo am Projekt zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Dateien müssen eine Mindestgrösse von 15 cm Höhe und/oder Breite bei mind. 300 dpi haben, und entweder im Graustufen oder CMYK-Modus vorliegen.

Schriftlizenzen stehen manchmal auch in der Schriftdatei

Druckvorstufe

Schriftlizenzen stehen manchmal auch in der Schriftdatei

1 Kommentar 30 Juni 2010

Als wir noch unsere „guten alten“ Type1‑ und TrueType-Schriften hatten waren die Dateien – schon wegen des begrenzten Zeichensatzes – immer schön klein. Die Copyright-Angaben standen dort schon immer drin:

%%CreationDate: 28. 8 1992 15 : 03
11 dict begin
/FontInfo 10 dict dup begin
/version (001.000) readonly def
/Notice ((c) COPYRIGHT H. BERTHOLD AG 1992 Alle Rechte vorbehalten.) readonly def

Das findet man auch heute noch so in Type 1-Schriften und Truetypes.

Diese Limitierung ist bei den OpenType-Fonts gefallen – dort sind Dateigrößen von einem MB keine Seltenheit mehr. So passt da nun auch eine Menge an Zusatzinformationen hinein: So habe ich letztlich in einer Schrift, die der SIL-Konvention unterliegt – Aurulent Sans – die komplette SIL-Lizenzvereinbarung gefunden:

This Font Software is licensed under the SIL Open Font License, Version 1.1.
This license is copied below [...]

Es lohnt sich also immer mal wieder, einen Editor anzuschmeißen und mit ihm den Daten auf den Grund zu gehen. Das heißt jetzt nicht, dass in allen OT-Schriften oder in allen SIL-Schriften so verfahren wird, aber es gibt diese Möglichkeit.

Für Schriftentwerfer halte ich das für eine sehr praktikable Möglichkeit, weil so immer und bei jeder Schrift die Lizenz dabei ist.

Scribus – die freie Alternative zu InDesign

Allgemein, Design, Druckvorstufe

Scribus – die freie Alternative zu InDesign

7 Kommentare 22 Februar 2010

Scribus ist eine kostenlose OpenSource DTP-Anwendung, die unter Windows, Mac OS Ⅹ und Linux läuft.

Mittlerweile ist das Programm sogar für den Produktiveinsatz bei Profis im Druck‑ und Publishingbereich geeignet.
Es bietet eine gute Benutzeroberfläche, die zwar nicht der von Adobe ähnelt, sondern eher wie GIMP (und damit nicht so übersichtlich wie bei Adobe-Programmen) aufgebaut ist,man gewöhnt sich jedoch trotzdem recht schnell an die Bedienung des Programms.

Für die professionelle Arbeit im DTP Bereich sind einige Fähigkeiten in den letzten Versionen hinzugefügt worden. Seither kann die Software Die Software kann damit nun mit Colormanagement umgehen (auch schon länger), Sonderfarben gesetzt werden, CMYK Farben erstellen und separieren und zu guter letzt via Ghostscript eine finale Druck-PDF ausgeben. Das mag zwar im Vergleich zu InDesign mit dem nativen PDF Export nicht ganz mithalten, dennoch kommen recht ordentliche Daten aus dem Ghostscriptworkflow heraus Wie ein Scribus Entwickler in den Kommentaren dankenswerter Weise bereits schrieb, kommt der PDF Export ohne die Ghostscriptbibliothek aus, die lediglich für die Darstellung von EPS Daten im Import verwendet wird, und schreibt ein ähnlich gutes PDF wie der Export der kommerziellen InDesign Software. Eigene Tests habe ich noch nicht machen können, inwieweit Fehler aufkommen können, einer Druckerei zufolge gibt es jedoch so gut wie nie Probleme mit den Daten.

Doch ist es wirklich eine Alternative für Adobe InDesign? Einen klaren Gewinner gibt es, wenn man nach dem Preis geht: Scribus ist kostenlos, während der Normalmensch für InDesign ziemlich genau 1000 Euro berappen muss…
Die Installation von Scribus geht schnell und einfach von statten und installiert Ghostscript (PDF Ausgabe) gleich mit. Der Start dauert jedoch leider immer etwas lange. Das ist man zwar auch von InDesign gewöhnt, dennoch fällt dies negativ bei Scribus auf. Zumal das Programm für jedes Dokument eine eigene Instanz aufbaut und das Öfnnen so stark verzögert.

Die Menüleiste ähnelt den anderen DTP Programmen und erscheint dem Anwender vertraut. Das Dialogfeld beim Erstellen eines neuen Dokumentes ist übersichtlich, mit kleinen Symbolen ausgestattet und übertrifft damit den etwas „einfachen“, umständlichen InDesign Dialog. So gibt es direkt eine Vorlage für ein Wickel‑ und ein Zickzackfalzblatt. Warum die Dokumentenmaße jedoch auf 3 Kommastellen angegeben werden sollen, ist fragwürdig, liegt aber wohl nur an der Umrechnung einer anderen, nicht metrischen, Maßeinheit.

Die Dokumentanzeige ist ebenfalls wie bei allen anderen DTP-Tools, die Toolbars und Menüleisten sind nun aber anders angeordnet. Von Haus aus sind alle Werkzeuge und Optionen oberhalb der Layoutfläche angesiedelt, jedoch frei verschiebbar, so dass man die Werkzeuge auch links hinschieben kann. Sehr flexibel, was einen sehr personalisierten Workflow zulässt!
Die untere Toolbar beinhaltet die Zoom‑ und Ansichtsoptionen für das Dokument bzw. die Seite(n). Darunter befindet sich auch direkt eine Schaltfläche die die komplette Seite auf der Anzeigefläche darstellt. Das fehlt z.B. bei InDesign und ist nur mit einem Tastenkürzel möglich.

Die Einstellungen von Scribus sind vielfältig und lassen Standardordner festlegen für Templates, Scripts und Farbprofile. Maßeinheiten, Hilfslinieneigenschaften, typografische Einstellungen, Werkzeugeigenschaften, Grammatik, Schriften, Druckeroptionen, Preflighteinstellungen und viele viele andere Möglichkeiten stellt Scribus hier bereit.

Ein paar Tipps & Tricks finden sich auch hier an Hand eines Abizeitungsbeispiels, ansonsten sind Erfahrungsberichte natürlich auch direkt hier im Blogkommentar gerne erwünscht…

Kameravergleich leicht gemacht

Fotografie

Kameravergleich leicht gemacht

Keine Kommentare 11 Februar 2010

Wer vor dem Kauf einer neuen DSLR oder Digitalkamera steht, möchte seine Favoriten sicher miteinander vergleichen, um das für ihr beste Produkt auswählen zu können. Die Webseiten und Produktdatenblätter der Hersteller helfen da oft nur bedingt weiter. Zahlreiche Angaben an unterschiedlichen Stellen zu finden erschweren den Vergleich.

Mit snapsort brechen jedoch neue Zeiten an. Die Startseite präsentiert die populärsten Kameravergleiche, alternativ können auch die gewünschten Kameramodelle per Eingabefeld gegenübergestellt werden. Übersichtlich und kompakt werden die wichtigsten Produktmerkmale verglichen.

Den von snapsort gekührten „Gewinner“ und „Verlierer“ sollte man hingegen keine große Beachtung schenken. Die Kriterien zur Ermittlung können je nach Endverbraucher und dessen Vorlieben stark von der Empfehlung abweichen!

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