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Scribus – die freie Alternative zu InDesign

Allgemein, Design, Druckvorstufe

Scribus – die freie Alternative zu InDesign

5 Kommentare 22 Februar 2010

Scribus ist eine kostenlose OpenSource DTP-Anwendung, die unter Windows, Mac OS Ⅹ und Linux läuft.

Mittlerweile ist das Programm sogar für den Produktiveinsatz bei Profis im Druck‑ und Publishingbereich geeignet.
Es bietet eine gute Benutzeroberfläche, die zwar nicht der von Adobe ähnelt, sondern eher wie GIMP (und damit nicht so übersichtlich wie bei Adobe-Programmen) aufgebaut ist,man gewöhnt sich jedoch trotzdem recht schnell an die Bedienung des Programms.

Für die professionelle Arbeit im DTP Bereich sind einige Fähigkeiten in den letzten Versionen hinzugefügt worden. Seither kann die Software mit Colormanagement umgehen, Sonderfarben gesetzt werden, CMYK Farben erstellen und separieren und zu guter letzt via Ghostscript eine finale Druck-PDF ausgeben. Das mag zwar im Vergleich zu InDesign mit dem nativen PDF Export nicht ganz mithalten, dennoch kommen recht ordentliche Daten aus dem Ghostscriptworkflow heraus.

Doch ist es wirklich eine Alternative für Adobe InDesign? Einen klaren Gewinner gibt es, wenn man nach dem Preis geht: Scribus ist kostenlos, während der Normalmensch für InDesign ziemlich genau 1000 Euro berappen muss…
Die Installation von Scribus geht schnell und einfach von statten und installiert Ghostscript (PDF Ausgabe) gleich mit. Der Start dauert jedoch leider immer etwas lange. Das ist man zwar auch von InDesign gewöhnt, dennoch fällt dies negativ bei Scribus auf. Zumal das Programm für jedes Dokument eine eigene Instanz aufbaut und das Öfnnen so stark verzögert.

Die Menüleiste ähnelt den anderen DTP Programmen und erscheint dem Anwender vertraut. Das Dialogfeld beim Erstellen eines neuen Dokumentes ist übersichtlich, mit kleinen Symbolen ausgestattet und übertrifft damit den etwas „einfachen“, umständlichen InDesign Dialog. So gibt es direkt eine Vorlage für ein Wickel‑ und ein Zickzackfalzblatt. Warum die Dokumentenmaße jedoch auf 3 Kommastellen angegeben werden sollen, ist fragwürdig, liegt aber wohl nur an der Umrechnung einer anderen, nicht metrischen, Maßeinheit.

Die Dokumentanzeige ist ebenfalls wie bei allen anderen DTP-Tools, die Toolbars und Menüleisten sind nun aber anders angeordnet. Von Haus aus sind alle Werkzeuge und Optionen oberhalb der Layoutfläche angesiedelt, jedoch frei verschiebbar, so dass man die Werkzeuge auch links hinschieben kann. Sehr flexibel, was einen sehr personalisierten Workflow zulässt!
Die untere Toolbar beinhaltet die Zoom‑ und Ansichtsoptionen für das Dokument bzw. die Seite(n). Darunter befindet sich auch direkt eine Schaltfläche die die komplette Seite auf der Anzeigefläche darstellt. Das fehlt z.B. bei InDesign und ist nur mit einem Tastenkürzel möglich.

Die Einstellungen von Scribus sind vielfältig und lassen Standardordner festlegen für Templates, Scripts und Farbprofile. Maßeinheiten, Hilfslinieneigenschaften, typografische Einstellungen, Werkzeugeigenschaften, Grammatik, Schriften, Druckeroptionen, Preflighteinstellungen und viele viele andere Möglichkeiten stellt Scribus hier bereit.

Ein paar Tipps & Tricks finden sich auch hier an Hand eines Abizeitungsbeispiels, ansonsten sind Erfahrungsberichte natürlich auch direkt hier im Blogkommentar gerne erwünscht…

Kameravergleich leicht gemacht

Fotografie

Kameravergleich leicht gemacht

Keine Kommentare 11 Februar 2010

Wer vor dem Kauf einer neuen DSLR oder Digitalkamera steht, möchte seine Favoriten sicher miteinander vergleichen, um das für ihr beste Produkt auswählen zu können. Die Webseiten und Produktdatenblätter der Hersteller helfen da oft nur bedingt weiter. Zahlreiche Angaben an unterschiedlichen Stellen zu finden erschweren den Vergleich.

Mit snapsort brechen jedoch neue Zeiten an. Die Startseite präsentiert die populärsten Kameravergleiche, alternativ können auch die gewünschten Kameramodelle per Eingabefeld gegenübergestellt werden. Übersichtlich und kompakt werden die wichtigsten Produktmerkmale verglichen.

Den von snapsort gekührten „Gewinner“ und „Verlierer“ sollte man hingegen keine große Beachtung schenken. Die Kriterien zur Ermittlung können je nach Endverbraucher und dessen Vorlieben stark von der Empfehlung abweichen!

Canon stellt EOS 550D vor

Fotografie

Canon stellt EOS 550D vor

1 Kommentar 08 Februar 2010

Mit Werten wie 18 Megapixeln, 1080p HD Videos und ISO 6400 will Canon mit der EOS 550D in der DSLR-Einsteigerklasse neue Maßstäbe setzen. Ob ihnen das gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Für mich klingt es nach der Vorgängerin + HD Videos …

Die Features im Schnelldurchlauf

  • 18 Megapixel APS-C CMOS sensor
  • DIGIC 4 processor with ISO 100–6400 (Expansion to 12800)
  • Continuous shooting at 3.7fps
  • Full HD movie recording with manual control and selectable frame rates
  • 7.7cm (3.0”) 3 : 2 Clear View LCD with 1,040k dots
  • iFCL metering System with 63-zone Dual-layer Metering Sensor
  • Quick Control screen to change shooting settings
  • Exposure compensation ±5 stops.
  • Select maximum value for Auto ISO
  • External Microphone socket
  • Movie crop function

Weitere Informationen finden sich in der offiziellen Pressemitteilung von Canon zur EOS 550D

Periodensystem der Fontelemente

Design

Periodensystem der Fontelemente

Keine Kommentare 26 November 2009

Jürgen Siebert erklärt in seinem PDF „Periodensystem der Fontelemente“ die diversen Dateiendungen, Abkürzungen für Bibliotheken, Font-Paketzusätze, Font-Güten usw.

Da gibt es zum einen die bekannten Font-Dateiendungen wie .ttf, .pfb oder .otf. Dann natürlich die Bibliothekskürzel (ITC, FF, FB oder LT) und die Font-Paketzusätze wie Pro, Cyr, CE oder Com. Nicht zu vergessen die Kürzel für besondere Font-Güten (XSF, ESQ) und Ausstattungen (TF, LF, OSF, …). Schließlich bringen die OpenType-Fonts jede Menge typografische Features mit, bei denen man auch gerne mal den Überblick verliert.

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