Ready to Print – Handbuch für Mediengestalter

Die Gestalten waren so nett mir ein Rezensionsexemplar von „Ready to Print“ zu schicken, dass ich in den nächsten Tagen und Wochen durchstöbern und im Alltag als Nachschlagewerk auf seine „Einsatzfähigkeit“ hin testen werde. Die Autorin Kristina Nickel erklärt in den Kapiteln „Papier“, „Drucktechnik“, „Satz und Typografie“, „Überfüllung“, „Farbe“, „Bildbearbeitung“ und „PDF“ die wichtigsten Schritte der Druckvorstufe und Produktion. Eine ausführlichere Vorstellung des Buches mit meiner persönlichen Meinung dazu folgt noch.

Nachfolgend ein paar Informationen zum Buch, mehr Input sowie weitere Bilder findet man im Gestalten-Shop.

Dieses praxisorientiertes Handbuch ebnet allen Gestaltern den Weg zu einem bestmöglichen Printprodukt.

Heutzutage müssen Gestalter auch Tätigkeiten aus der Reinzeichnung, Druckvorstufe und Produktion beherrschen. Mit Ready to Print können Gestalter Dateien und Materialien so vorbereiten, dass mit einem optimalen Druck das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Detaillierte Beschreibungen helfen, die einzelnen Arbeitsgänge treffsicher zu planen.

Ready to Print wurde von Kristina Nickel verfasst. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Reinzeichnung und Produktion und war überrascht, wie oft sie die gleichen Fehler in Dokumenten korrigieren musste. Dieses Buch ist die Konsequenz ihrer bisher vergeblichen Suche nach einem praxisorientierten Ratgeber zu diesen Themen.

Woher kommen die Ideen zu meinen Illustrationen?

Diese Frage stellen mir immer wieder die Leute, die sich meine Illustrationen ansehen und neugierig werden. Deswegen versuche ich heute mal hier im Blog kurz etwas dazu zu sagen.

Es gibt unterschiedliche Wege, wie die Idee zu mir kommt. Es kann vorkommen, dass ich einen Text lese, zu dem es ein Bild geben soll und sofort ist es da. Einfach so, es drängt sich mir förmlich auf. Dann ist nur noch die Frage, schaut die Figur nach links oder nach rechts, welches „Drumherum“ benötige ist und ist die Hose grün oder doch blau. Also im Verhältnis zur eigentlichen Idee Kleinigkeiten. Woher kommen die Ideen zu meinen Illustrationen? weiterlesen

InDesign User Group München am 25.11. „Digital Publishing & Acrobat X“

InDesign & Digital Publishing Suite | Acrobat Ⅹ

Man mag von der Firma Apple im Allgemeinen und dem iPad im Besonderen halten, was man will. Unbestritten ist jedoch, dass durch dieses Gerät und den Wirbel, der darum gemacht wird, die schon seit einigen Jahren schwelende Diskussion um die Zukunft der gedruckten Medien so richtig entfacht worden ist. Wie unangenehm für Adobe, dass ausgerechnet die prominenteste Neuheit in InDesign CS5, die mit fünf neuen Paletten – Verzeihung: Bedienfeldern – gesegnete Flash-Interaktivität, fast völlig in Apples zeitgleich zur CS5-Vorstellung eröffnetem »Blitzkrieg« verpuffte.

Für uns Anwender sah es danach so aus, als wolle Adobe das iPad und seinen Flash-Bann einfach totschweigen – bis dann, mit ganz kurzem Anlauf, die sagenhafte »Wired«-App erschien: ein Datenmonster, mehr als ein halbes Gigabyte groß und von den Einen als evolutionärer Durchbruch gefeiert, von den Anderen als unbegreiflicher Anachronismus und völlige Missachtung der letzten 15 Jahre WWW-Entwicklung verrissen. Immerhin, dachte man sich, Adobe hat sich offenbar endlich von den PostScript‑, Photoshop‑ und Flash-Lorbeeren erhoben und versucht ernsthaft, den Anschluss nicht zu verlieren.

Mittlerweile nimmt Adobes Lösung für unsere ersten Schritte im Zeitalter der digitalen Zeitungen und Magazine konkretere Formen an. In den Adobe Labs ist seit einiger Zeit die öffentliche Betaversion eines InDesign-Plugins namens »Adobe Digital Publishing Suite« erhältlich. Ingo Eichel von Adobe in München zeigt uns, was mit dieser Lösung möglich ist und wohin die Reise gehen könnte.

Nun ist InDesign definitiv unser Lieblingsprogramm und unsere Schaltzentrale, aber uns ist bewusst, dass viele unserer Mitglieder auch mit den anderen Programmen der Creative Suite arbeiten wollen und müssen. Deshalb bemühen wir uns, regelmäßig Themen zu behandeln, die nicht direkt mit InDesign, sondern eher mit dem übergeordenten Aspekt der Informationsgestaltung und –veröffentlichung zu tun haben, und sehen die IDUG langfristig als eine Art »Publishing User Group« mit Schwerpunkt InDesign.

In diesem Sinne soll an diesem Abend als zweites aktuelles Adobe-Thema der neue Acrobat Ⅹ vorgestellt werden. Wo Adobe die Werkzeuge diesmal wieder versteckt hat und was die neue Version generell bringt, zeigt uns Hans Neumair, der sich in seiner Eigenschaft als Betatester und zertifizierter Trainer für InDesign und Acrobat schon mal damit auseinandergesetzt hat.

Davor, dazwischen und danach haben wir wie immer Aktuelles aus der regionalen und internationalen Publishing-Szene sowie etwas Zeit für Wissens‑ und Visitenkartenaustausch.

Ausblick

EPUB (über die »offizielle« Schreibweise wird vielerorts noch diskutiert) ist eins der bekanntesten Datenformate für elektronische Bücher und Magazine. Im Gegensatz zu den Dateien, die Adobes Suite-Lösung produziert, ist EPUB eine offene Technologie, die auf XHTML und CSS basiert und von vielen E-Readern (neben Apples iPad/iPhone/iPodTouch sind das derzeit Geräte von Bookeen, Sony, Barnes & Noble, BeBook, Ectaco, Elonex, iRiver, Astak und Nuut sowie Programme wie Stanza, Calibre und diverse Android‑ und iOS-Apps) dargestellt werden kann. Auch dieses Thema scheint eine große Zukunft zu haben, und es ist für uns eng mit InDesign verknüpft. Wir hoffen also, in den nächsten Versionen unseres Lieblingsprogramms große und zukunftsweisende Verbesserungen in dieser Richtung erleben zu dürfen, nachdem Adobe hier seit der CS3 da nicht gerade viel getan hat. Auf jeden Fall werden wir uns bei den kommenden drei (oder auch mehr) IDUGM-Abenden immer wieder damit auseinandersetzen.

Wichtig

Unsere Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle Interessierten. Um aber neben angenehmen und gut erreichbaren Veranstaltungsorten auch für Getränke und Pausenbrotzeit sorgen zu können, hoffen wir auf Euren Beitrag: Jeder Teilnehmer kann (muss aber nicht) ein oder mehrere Lose zu je 5 € erwerben. Jedes Los nimmt an der Verlosung dieses Abends teil, und wer mindestens eins gekauft hat, darf sich in der Pause an der Brotzeit laben. Die Anderen bekommen die Verpflegung zum Selbstkostenpreis von 1 € je Getränk bzw. je »Schnittchen«, können allerdings nichts gewinnen.

Verlost werden wie gewohnt ein Adobe-CS5-Vollprodukt und weitere reizvolle Dinge.

(Von unseren Sponsoren nehmen wir übrigens nie Geld, sondern viel lieber Vorträge, Sachpreise und Rabatte. Wir glauben, dass das der IDUGM und ihren Mitgliedern mehr bringt – und letztlich auch den jeweiligen Firmen, die uns daraufhin hoffentlich auch weiterhin gerne unterstützen. Wir freuen uns riesig über die konkreten Verbesserungs­vorschläge und den entlastenden Einsatz von jedem, der hier etwas beitragen oder auch ändern möchte.)

Ort

Designschule München/Deutsche Meisterschule für Mode
Rossmarkt 15 (beim Sendlinger Tor)
80331 München

Ablauf* (Achtung, in Monaten mit »r« fangen wir schon um 18:00 Uhr an!)

17:00–18:00 Registrieren, Kollegen treffen, Los(e) kaufen
18:00–18:30 Begrüßung + Organisatorisches + Neuigkeiten (Anselm Hannemann, Hans Neumair, Wolf Eigner)
18:30–19:45 Adobe Digital Publishing Suite (Ingo Eichel, Adobe Systems, München)
19:45–20:05 Pause + Erfrischung
20:05–20:50 Acrobat Ⅹ (Hans Neumair, publishing|competence, München)
20:50–21:00 Verlosung
21 : 00 Auf Wiedersehen … spätestens am 13. Januar 2011 …
(* Änderungen in den einzelnen Positionen sind kurzfristig möglich)

Sonstiges

Bitte meldet Euch rechtzeitig an, damit wir eine möglichst genaue Teilnehmerzahl haben. Der Eintritt ist wie immer kostenlos und offen für alle, aber Eure Anmeldung erleichtert uns einfach die Planung. Danke!

Wir freuen uns auf Euch, die Referenten und einen weiteren ergiebigen IDUGM-Abend!

Wolf Eigner (Verfasser), Hans Neumair, Anselm Hannemann
IDUGM-Standortleiter

Als Grafik-Designer Opfern der Loveparade helfen (Update)

Update am 11.11.2010

Der Kalender wurde inzwischen produziert und ist ab sofort käuflich zu erwerben.

Ideen für eine dauerhafte Fortsetzung des Projekts gibt es bereits.

„Der Großteil der Flyer stammt aus der Dresdner Szene, aber auch aus vielen anderen Regionen haben sich Grafiker beteiligt und positives Feedback gesendet.

Auf der Plattform flyerkalender.de ruft die Online Druckerei Saxoprint ab sofort Veranstalter und Grafik-Designer dazu auf, ihre Party‑ und Konzert-Flyer der letzten 20 Jahre hoch zu laden. Aus ausgewählten Motiven wird dann ein Kalender für das Jahr 2011 gestaltet und verkauft. Der Nettoerlös geht zu je 50 % an die neu gegründete LOVE Stiftung und das Deutsche Rote Kreuz in Duisburg. Hinterbliebene und Verletzte des Unglücks zur Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg sollen so die bestmögliche Unterstützung erhalten.

„Unter unseren Kunden befinden sich sehr viele Veranstalter aus der Techno-Szene, einige unserer Mitarbeiter sind selbst Anhänger der Loveparade oder gehen regelmäßig zu ähnlichen Events. Die Nachricht vom Unglück in Duisburg hat uns daher tief getroffen. Es war uns klar, dass wir etwas tun wollten, um den Hinterbliebenen und denen, die bleibenden Schaden oder Schmerz davontragen werden, zu helfen.“ so Doreen Just, Leiterin Marketing der Saxoprint GmbH. „Mit dem Flyerkalender wollen wir gemeinsam mit der Szene etwas schaffen, was sowohl eine große Spendensumme erreicht, als auch dem Bedürfnis nach dauerhafter Erinnerung gerecht wird.“