Es ist soweit, die erste Ausgabe des Design made in Germany – Design Magazines ist online!
- Typisch deutsches Design – Einleitung: Meinungen
- Zensur – Mitspielen!
- Lukas Lindemann Rosinski – Projekt: Interview mit Arno Lindemann
- Berliner Philharmoniker – Projekt: Interview mit Erik Spiekermann
- Blindtext der Blinden hilft – Projekt: Interview mit Dirk Bittermann
- Veyhl Internetseite – Projekt: Interview mit Uli Weiß
- Theater Bielefelder – Projekt: Interview mit Hans Dirk Schellnack
- O2 Kampagne – Projekt: Interview mit Jörn Schwarz
- Design – Typisch deutsch – Kolumne: Von Klaus-Peter Staudinger
- Lektüre für Nichtleser – Kolumne: Von Michael Bukowski
- Multilinguale Typografie – Wissen: Von Andrea Schmidt
- Stempelschneiden Teil 1 – Wissen: Interview mit Daniel Janssen
Wir freuen uns auf Feedback!
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Werde bei Gelegenheit mal ausführlicher darüber berichten.
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was hat eigentlich dieses studentinnenhafte mädchen in tusche & aquarell mit dem mobile office auf dem schoss (i can work überall…) mit „design made in germany“ zu tun??? hae?
„»Wenn wir also möchten, dass man bewundernd sagt ›typisch deutsch‹, dann müssen wir uns auch als Designer mit dem messen, was Deutschland tatsächlich Weltgeltung verschafft hat. … Ob Design made in Germany nur eine Herkunftsbezeichnung ist oder ein Gütesiegel sein kann, wird die Zukunft zeigen.«
wer solche bedürfnisse hat tut mir wirklich sehr leid!
(der artikel von K.P. Staudinger ist eine gutes trauriges beispiel für dieses (vermeintlich) „neue deutsche lockere nationalbewustsein“ … und das schwarzrotgelb-layout ist peinlich – die illustration in kindisch naiv.)
wer die falschen fragen stellt, sollte sich nicht wundern wenn dabei nur falsche antworten rauskommen. diese nationale folie, die anscheinend der ausgangspunkt dieses magazins ist, ist solch eine dumme frage.
das ist der horizont von kleinbürgern die sich nach identität und vergewisserung ihres nationalen seins sehnen, – die in der konstruktion des „eigenen“ auch gerne die konstruktion des „anderen“ billigend in kauf nehmen(..)
oder anders – wie kommen designer dazu in einer welt die glücklicher weise kleiner geworden ist, in einer welt die transnationale, interkulturelle perspektiven in designdiskursen ermöglicht bzw vereinfacht, solch ein standortkonkurrenzprojekt auf die beine zu stellen??
ich weiss es nicht.
jedoch in zeiten von krise (wirtschafts‑ und daraus resultierend sinnkrise) kann man sich auf 3 dinge immer verlassen:
a) ein erstarkten spiritueller/religiöser strömungen
b) ein erstarkten des nationalismus
ⅽ) die sehnsucht nach kollektiven identitäten
und natuerlich ist das nationale distiktionsbedürfnis auch im land der „richter & henker“ ausgeprägt. und natürlich gibt es auch designer die gerne sagen „ich bin stolz sein deutscher designer zu sein“.
…
ich denke > design ist sozial und nicht national zu denken.
alles andere ist stantortmarketing und und modernisierng nationaler identität.
in diesem sinne
sandy kaltenborn
ps. – warum nun der NS in der tollen deutschen design tradition (siehe aufzaehlung) hier nun keine erwaehnung erfaehrt – in der aufzaehlung. warum also bei „der stunde null“ begonnen wird bleibt offen.
aber das kann man sicher mit einem artikel von s.heller dazu nachholen ;) lol … die integration des NS in das nationale selbstverständnis welches wir unter rotgrün haben erleben dürfen wird sich sicher in den ein oder anderen design publikation auch weiter vollziehen. dieses magazin wäre sicher dazu geeignet.