mite: Zeiterfassung online

mite

Eigentlich wollte ich es (vor zwei Wochen) garnicht bloggen, ich wurde aber heute nochmal durch einen Newsletter auf das wichtige Thema aufmerksam gemacht.

Gerne vergisst man im Eifer des Gefechts auf die Uhr zu schauen, schiebt kurz einen Auftrag zwischen rein oder muss zur täglichen Auftragsbesprechung. Wie lange habe ich jetzt nochmal an diesem Auftrag gearbeitet? Ähm…!?

Abhilfe soll die Web-Anwendung mite schaffen. Was ursprünglich Teil der Diplomarbeit von Sebastian Munz und Julia Soergel begann, steht uns allen nun kostenlos zur Verfügung.

Nach einer Registrierung kann man sofort damit beginnen, seine aktiellen Kunden und Aufträge einzutragen. Bei der Zeiterfassung hat man zwei Möglichkeiten: entweder man trägt die Arbeitszeit selbst (nachträglich) ein, oder man legt den aktuell zu bearbeitenden Auftrag an und lässt die integrierte Stoppuhr die benötigte Zeit erfassen, während man den Job bearbeitet.

Eigentlich eine saubere Sache, allerdings hat die web-basierte Anwendung mite einen entscheidenden Nachteil: die Betreiber erhalten Informationen darüber welche Firmen, für welche Kunden, wie lange und für welchen Auftrag arbeiten! Umgehen könnte man das, indem man nur Kürzel oder nichtssagende Wörter verwendet, aber wer soll da bei 10 Aufträgen am Ende noch durchblicken?

Was haltet ihr von der Idee? Wie erfasst ihr eure Arbeitszeit? Gibt es Alternativen?

Übrigens: laut Stoppuhr von mite habe ich für diesen Eintrag ganze acht Minuten gebraucht.

Veröffentlicht von

Daniel Sprenger

Daniel Sprenger ist Blogbetreiber, Autor und Mediengestalter aus Leidenschaft. Zwischen Print- und Webdesign, versucht er sich in der Freizeit an der Fotografie.