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Microsoft XPS – Eine Alternative zu Adobe PDF?

0 Kommentare 17 September 2007

Mit Microsoft Windows Vista wurde ein neues portables Dokumentformat namens XPS in die Publishing-Welt entlassen. Kann das neue Format dem derzeitigen „Quasi-Standard“ PDF den Rang ablaufen?

Erstmals im April 2005 von Microsoft der Öffentlichkeit vorgestellt, soll XPS jetzt die Brücke zwischen Office und Prepress schlagen. Konkret könnte das bedeuten, dass Kunden ihre, meist mit Microsoft Office erstellten Daten im XPS-Format an Vorstufenbetriebe oder Druckereidienstleister weitergeben, anstatt wie bisher Word‑, Excel oder Publisher-Dokumente.

Das geräteunabhängige XPS-Format „arbeitet“ ähnlich wie PDF: Es unterstützt sowohl ICC-Profile für den Colormanagement-Workflow, OpenType und Vektoren, als auch Transparenzen und Verläufe. Laut Microsoft und Fachpresse können aus XPS einwandfrei PDF/X-Daten generiert werden.

Komplett ersetzen wird Mircosofts XPS den Platzhirsch PDF in nächster Zeit wohl nicht, als Brückenschlag zwischen Office und Druckvorstufe könnte es durchaus hilfreich sein. Adobe hingegen plant bereits PDF zum ISO-Standard zu machen. Wird werden sehen …


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Daniel Sprenger ist Blogbetreiber, Autor und Mediengestalter aus Leidenschaft. Zwischen Print- und Webdesign, versucht er sich in der Freizeit an der Fotografie.

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