Feste arbeiten und Feste feiern…

Vor dem Fest steht die Festschrift (auch Festzeitschrift). Setzen, natürlich. Doch dann kam die Flut von miserablen Vorlagen, Word-Eigenkreationen, sogar Anzeigen mit der Endung .xls.

Immer wieder verblüffend: selbst mittelständische und richtig große Firmen haben (scheinbar?!) keinerlei Zugriff auf ihre eigenen Logos, Anzeigen oder Werbemittel. Bei der Schneiderei von nebenan wäre es ja noch verständlich, dass man lediglich eine bereits gedruckte Visitenkarte als Vorlage für eine Anzeige erhält, aber doch nicht bei großen Warenhäusern, Banken usw. die in ganz Deutschland oder zumindest weit über die regionalen Grenzen hinaus Werbung schalten.

Wie seht ihr das? Habe fertig.

Veröffentlicht von

Daniel Sprenger

Daniel Sprenger ist Blogbetreiber, Autor und Mediengestalter aus Leidenschaft. Zwischen Print- und Webdesign, versucht er sich in der Freizeit an der Fotografie.

5 Gedanken zu „Feste arbeiten und Feste feiern…“

  1. Ich habe selbst in dieser Branche gearbeitet, ca. 3 Jahre lang und ich muss sagen das selbst große regional bis national agierende Banken nicht über die nötigen Feindaten im Haus verfügen um eine Anzeige in Auftrag zu geben.

    Ich weiß noch das ich mal eine Anzeige aus der Sparkassen Kampange nachbauen musste, da die Daten nicht verfügbar waren. Das wahr dem zuständigen Mitarbeiter bei diesem Geldinstitut auch absolut egal.

    Wenn man mal bedenkt wie viel die Sparkasse ursprünglich dafür ausgegeben hat, sollte es doch wohl kein Problem sein, jedem Partnerinstitut die Daten zur Verfügung zu stellen.

    .stitch

  2. Ich habe mal eine Festschrift für einen ortsansässigen Fußballverein gemacht.
    Bitte glaube mir, ich hätte mich riesig gefreut, wenn ich die Daten als .xls File bekommen hätte. Von einem miserablen JPG bis zu geknickten Visitenkarte gabs nahezu alles! Getoppt wurde es nur von der Vorlage eines kleinen Restaurants für eine Anzeige. Eine schmuddelige Serviette!

    Liebe Grüße aus Bonn,
    Oli

  3. Ja kenne ich! Ich mache das Layout für unsere Schülerzeitung und versuche so professionell wie möglich vorzugehen, schwierig, wenn dir da eine bisschen größere Firma mit einem Wordokument ankommt, in das zwei bilder von sowas von schlechter Qualität eingearbeitet sind, dass die schon im kleinen Zustand schon grässlich aussehen!

  4. Die schmuddelige Serviette ist schwer zu toppen!
    Ich merk schon ich hab euer Mitgefühl.

    Lichtblick: die schlimmsten Anzeigen wurden auf (nochmalige) Nachfrage durch, oh Wunder, druckfähige PDFs ausgetauscht.

    Warum nicht gleich so?

  5. wenige Restaurants tauschen eben Servietten gegen PDFs. Ist aber meistens auch gut so. Stelle Dir mal vor, du hast ein halbes Huhn am Mund kleben und bekommst eine CD mit nem PDF. Bringt Dir ja dann auch nicht viel! ;D

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