Datenverluste unter Mac OS Ⅹ 10.5 Leopard

Anscheinend haben die Programmierer bei Apple da mal ordentlich ins Fettnäpfchen gelangt. Die Berichte über Datenverluste unter Mac OS Ⅹ 10.5 (Leopard) häufen sich in den letzten Tagen.

Mac OS X 10.5 Leopard

MacTechNews.de berichtet am 06.11.2007:

Anscheinend hat Apple einen schweren Fehler in Mac OS Ⅹ 10.5 Leopard übersehen. In Anwendungen, die Apples Core Data benutzen, kann es sehr leicht zu einem kompletten Datenverlust kommen. Setzt eine Anwendung Apples Core Data mit einer Binary Storage oder eine XML Storage ein, kommt es durch doppeltes Sichern (im Ablage-Menu oder mit Befehlstaste+S) ohne zwischendurch eine Änderung gemacht zu haben zu einem kompletten Datenverlust.

Chip.de schreibt am 07.11.2007:

Ein Bug im Quellcode von Apples Dateimanager Finder soll zu schwerem Datenverlust führen können. Das berichtet ein Nutzer von Apples neustem Betriebssystem Mac OS Ⅹ 10.5 Leopard in seinem Weblog.

Der Fehler soll beim Verschieben von Daten zwischen physisch getrennten Laufwerken auftreten, gleichgültig ob es sich dabei um lokale Festplatten, USB-Laufwerke oder Netzwerk-Platten handelt. Reißt der Datenstrom während des Vorgangs unvermittelt ab, etwa durch einen Programmfehler oder eine Netzwerk-Unterbrechung, löscht Finder die Quelldaten selbst dann, wenn noch nicht alle Dateien ihr Ziel erreicht haben.

Veröffentlicht von

Daniel Sprenger

Daniel Sprenger ist Blogbetreiber, Autor und Mediengestalter aus Leidenschaft. Zwischen Print- und Webdesign, versucht er sich in der Freizeit an der Fotografie.

2 Gedanken zu „Datenverluste unter Mac OS Ⅹ 10.5 Leopard“

  1. Ist so nicht richtig.
    Auch mit installiertem Patch (10.5.1) kommt es bei einer Unterbrechung (z.B. beim Abbruch wegen unzureichender Benutzerrechte – um eine der verschobenen Dateien zu löschen) zum Datensupergau :-(

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